Seit 30 Jahren begleiten mich Hunde durch mein Leben. Bis ich den Border Terrier für mich entdeckte, waren es bisher immer Mischlingshunde. Im Dezember 2002 starb meine Mischlingshündin Gina im 16. Lebensjahr. Nach einiger Zeit begann ich wieder über einen Hund nachzudenken. Mein Herz gehörte zwar nach wie vor den Mischlingshunden, doch sollte es diesmal ein Rassehund sein.
In meiner tierärztlichen Ordination habe ich täglich die verschiedensten Hunde bei mir. Ich wusste eigentlich nur, dass es ein freundlicher, kleiner, „handlicher“ Familienhund sein sollte, mit ausgeglichenem Wesen, hochbeinig, mutig, temperamentvoll, aber nicht zu hektisch, freundlich zu anderen Haustieren (zu meinen Katzen und Papageien), mit einem kurzen rauen Haarkleid, das gut schmutzabweisend ist, einem lustigen pfiffigen Gesichtsausdruck und gesunden Zähnen (was ja leider bei kleinen Hunden nicht immer so ist). So ein „Wunderwesen“ wurde mir bisher in meiner Ordination noch nicht vorgestellt.
Dann kam der März 2003 und die Hundeausstellung in Graz. In Graz, der Stadt, in der ich geboren und aufgewachsen bin, sollte somit das Schicksal seinen Lauf nehmen. Als ich dann dort die Border Terrier sah, war es um mich geschehen und auch meine Familie war begeistert. Es blieb nur noch die Frage offen, ob sich ein Hund mit Jagdinstinkt auch mit unseren drei Katzen verstehen würde? Heute weiß ich, dass alle gut miteinander auskommen.
Unser roter Kater Felix ist sogar der beste Freund meiner zwei Hündinnen. Felix ist gleich alt wie unsere Amy, deshalb sind sie von klein auf aneinander gewöhnt. Sie schlafen auch alle zusammen in einem großen Korb (fremde Katzen werden allerdings nicht so geliebt).
Dann kam eine lange Zeit des Wartens auf unseren Hund, bis dann endlich unsere Amy im August 2003 zu uns kam. Damals wussten wir allerdings noch nicht, dass es bei einem Border Terrier wohl nicht bleiben würde. Mein Traum, einmal selbst zu erleben wie ein Wurf junger Hunde bei uns Zuhause aufwächst, sollte dann am 2.4.2006 in Erfüllung gehen. Unsere geliebte Amy wurde Mutter von vier prächtigen Welpen, zwei Rüden und zwei Hündinnen- die kleinere Hündin von den beiden hatte mein Herz vom Augenblick ihrer Geburt an gewonnen.
Somit wurde Angie unser zweiter Border Terrier. Beide Hündinnen verstehen sich nicht nur sehr gut, mehr noch, die eine kann ohne die andere gar nicht mehr sein. Gibt es
doch einmal eine Trennung wird richtig getrauert.
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Unsere Hunde sind fast immer und überall mit dabei, auch ein Urlaub ohne sie geht einfach nicht. Reisen mit dem Auto, der Bahn oder im Flugzeug (natürlich im Passagierraum, was bei dieser Größe möglich ist) werden mit größter Freude mitgemacht. Ein Border Terrier hat auch in der kleinsten Hütte Platz. Das Wichtigste ist nur, dass man mit Herrchen und Frauchen mitkann.
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